Stress,STD und die Fähre nach Vung Tau

Gestern Abend bin ich mit schnarch Geräuschen vom Bett neben an eingeschlafen. Heute morgen von zusammenpackt Geräuschen aufgewacht. Ich konnte dann auch nicht mehr schlafen und bin noch vor 9 in der Lobby gewesen. Dort hab ich dann zum Frühstück 3 Pfannkuchen bekommen, mit leckerer marmelade und einen Tee.
Währenddessen hab ich wieder was gestickt, ich merke wie mir das gerade hilft. Als Tätigkeit, die ich gerne mach, die mich ablenkt und aus der was in meinen Augen produktives entsteht.
Gegen 10 hab ich Gin geweckt, wir sind den möglichen Tagesplan durchgegangen und haben dann all unser Zeug, was für die Nächsten 2 Tage brauchen in einen Rucksack geschmissen. Den anderen Rucksack haben wir im Hostel lassen können. Wir mussten dann noch Geld abheben, waren noch schnell im Parkhaus um Gins Motorrad abzusperren und abzuklären ob wir es bis Freitag stehen lassen können.
Da wir um 11 einen Termin in der Klinik hatten, haben wir uns dann 2 Roller Taxis dorthin bestellt. Das war gar nicht so einfach, weil Mensch mit grab nur eins rufen kann, aber wir haben es geschafft. Wir waren ein bisschen zu spät, aber okay. Termine, die hatten wir lange nicht mehr. Tatsächlich hab ich gestern beim ausmachen gefragt, so ungefähr 11. die meinten dann aber schon 11:10. ganz seltsam diese Pünktlichkeit.
Gin hat dann nach einem weiteren Gespräch mit dem Arzt die Medikamente bekommen. Die Diagnose ist Tripper. Da die Wahrscheinlichkeit, das ich das auch habe höher ist, wurde mir empfohlen mich einfach gleich mit behandeln zu lassen. Da die Medikamente nicht so stark seien,
Sieht der Arzt da auch keine Bedenken und als ich versucht habe in mich reinzuhören hab ich mich dann dafür entschieden. Und ich hab der Vollständigkeit halber auch noch einen Test machen lassen. Ich bin gespannt auf die Ergebnisse.
Die Rechnung war teuer, der Urintest ~120$, die intramuskuläre Injektion ~70$, die 2 Tabletten je ~10$ und für das Gespräch mit dem Arzt ~60$. Mal schauen ob die Krankenkasse das zahlt. Aber ehrlich, jetzt weiß ich mal wie das ist und lerne das Gesundheitssystem in Deutschland schätzen.
Nachdem wir in der Klinik fertig waren, haben wir wieder das Grab Problem gehabt und haben eine Frau, die neben uns sass gefragt ob sie uns ein Grab bestellen kann.
Das hat sie und sie hat uns auch gleich noch tips für unsere Bootsfahrt nach vung tau gegeben, denn sie war da noch erst vorgestern. Also mit vietnamesischen Frauen haben wir bis jetzt echt gute Erfahrungen gemacht.
Das Grab tauchte dann nirgends auf und nach langen überlegen hat uns die eine Fahrerin dann einfach beide mitgenommen. Ohne Helm, zu dritt auf einem Motorrad, wir haben es überlebt.
Am Hafen angekommen haben wir uns Tickets gekauft, ich hatte morgens schon herausgefunden dass das letzte um 14 Uhr fährt. Vor Ort haben wir dann noch ein bisschen gewartet und teure Pommes gekauft. Pünktlich verließ die Fähre den Hafen und ich ruhte mich ein bisschen aus, anstatt aus dem Fenster zu schauen.
Schade, aber ich hab das ausruhen gebraucht.
Am Ende hab ich dann noch ein bisschen weiter gestickt und das Kind vor mir schaute mir fasziniert zu. Das war echt schön und ich hab ihm dann einen Aufnäher geschenkt, den ich vorgestern gemacht hatte.
In vung tau angekommen stellten wir fest, dass der Ort eher weniger von Backpackern und viel mehr von reichen Reisenden besucht wird.
Wir sind mit einem Taxi zu einem billigen Hostel gefahren und genießen die Ruhe außerhalb der Millionenstadt.
Abend gegessen haben wir in einem Buffet-Restaurant, das war spannend und ich hab mich wie in einem Experiment gefühlt. Wir hatten keine ahnung wie da alles abläuft und es war etwas seltsam aber interessant und das essen ganz lecker. Auf dem Weg zurück sind wir einem schönen Hund begegnet und dann haben wir uns ins Bett gelegt und „die fetten Jahre sind vorbei“ angeschaut.
Jetzt werden wir schlafen gehen, die Ruhe genießen, hoffentlich ein bisschen gesünder werden und morgen früh in einen neuen Tag starten, der hoffentlich entspannter wird.

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